Kennst du diese Menschen? Sie sind deine Familie, nennen sich deine Freunde – und halten dich von dem ab, was du als gut für dich empfindest. Sie versuchen dich in alten Mustern zu halten.

Aber warum machen diese Menschen das? Sie sind der menschgewordene „innere Schweinehund“. Wichtig finde ich in dieser Hinsicht erst einmal anzuerkennen, dass sie dir wirklich nichts Böses wollen – und trotzdem Abstand zu nehmen von solchen Personen.

Sie wollen das Beste für dich, das Allerbeste – nur eben aus ihrem Blickwinkel. Wie du dich dabei fühlst, das kannst nur du alleine wissen. Warum ich sie mit dem „inneren Schweinehund“ vergleiche? Weil sie die gleichen Ängste haben, die auch ihn dazu veranlasst, dich in deiner Komfortzone halten zu wollen – die Angst vor Veränderung. Oft kommt eine Portion Neid dazu – weil du den Mut hast, dich zu entwickeln und zu verändern. Und desweiteren ähneln sie ihnen weil es sich lohnt, sich über den begrenzten Horizont dieser Menschen hinwegzusetzen – eben genauso, wie bei diesem niedlichen Tierchen.

Oft werden solche Menschen auch als Energievampire beschrieben, was es meiner Meinung nach gut trifft. Deswegen ist es oft unvermeidbar, dass man sich von solchen Kontakten trennen muss – besser früher als später. Ganz besonders, wenn man selbst ein Trauma zu verarbeiten hat, denn dann muss man noch mehr darauf achten, seine Energie in die richtigen, die positiven Bahnen zu lenken. Dauerhaft Kraft aufzuwenden um sich gegen solche Menschen und deren vermeintlich guten Willen durchzusetzen ist unheimlich anstrengend. Schütze dich selbst und die Ressourcen, die du so dringend brauchst, um deinen Weg zu gehen und glücklich zu werden. Denn wenn du glücklich bist, dann kannst du auch anderen viel mehr geben.

Vielleicht hast du Angst sie loszulassen, da du dich ohne sie noch einsamer fühlst auf dieser Welt. Doch manchmal müssen wir in unserem Umfeld Platz schaffen und wenn wir dann das tun, was wir wollen, was uns gut tut und uns Kraft tanken lässt – dann ziehen wir ganz automatisch Menschen an, die viel besser zu unserem Lebensweg, zu unseren Träumen und Visionen passen.

Man muss sich nicht streiten, nicht böse sein, sondern nur anerkennen, dass es besser ist getrennte Wege zu gehen – und es macht sicher Spaß sich auf einem Stadtfest mal wieder zu sehen, von alten Zeit zu plaudern – und dann wieder jedem den Raum zu lassen, den er eben braucht, um sich entfalten zu können. Und manchmal inspirierst du vielleicht sogar einen dieser Menschen sich auch weiter zu entwickeln – so verlierst du nicht nur Ballast, sondern gewinnst eine Freundschaft, die enger und intensiver sein wird, als es vorher je möglich gewesen wäre.

Trau dich und trenne dich von Menschen, die dir nicht gut tun. Du kannst nur gewinnen. Die Einsamkeit wird vergehen und du wirst die Fesseln los, die dich zurück gehalten haben.

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